Tiramisu-Parfait - gesund und vegan



Müsli, Pancakes, Oatmeal, Waffeln, Frenchtoast und und und... Die Möglichkeiten, sich ein leckeres Frühstück zuzubereiten sind unendlich. Und jetzt muss ich euch mit noch einer neuen Idee konfrontieren :D
Ich habe mir kürzlich zum Frühstück gesundes und fast-veganes Tiramisu gemacht!!

Das hatte einen einfachen Hintergrund. Morgens bin ich manchmal, weil ich oft nachts ohne Grund für einige Stunden aufwache, unglaublich müde. Ich mag aber keinen Kaffee trinken, also muss ich die Müdigkeit meist einfach durchstehen. Das ist aber oft wirklich unerträglich. Also habe ich irgendwie nach einer Möglichkeit gesucht, wacher zu werden. Und dann ist mir Tiramisu eingefallen. 


Ich liebe Tiramisu. Diese leckere Creme, der leichte Kaffeegeschmack und dann der Kakao obendrauf... Und in dem besten Tiramisu ist dann immer noch ein wenig Alkohol ;)
Weil ich natürlich aber ein gesundes und alkoholfreies Tiramisu zum Frühstück machen wollte, habe ich auf ein paar Zutaten, die vielleicht ungewöhnlich erscheinen, zugegriffen und ein total leckeres Tiramisu-Parfait gezaubert. 


Das Tolle daran ist, wenn man es in einer bestimmten Weise zubereitet, ist es sogar vegan und außerdem schmeckt es nicht nur zum Frühstück gut. Und es ist natürlich, wie schon gesagt, gesund!



Also, für zwei Portionen braucht ihr:

100 g Sojaghurt Vanille
100 g Quark (wenn ihr Veganer seid, dann nehmt einfach mehr Sojaghurt)
4 Maiswaffeln
Frisch gekochter Kaffee
½ Tl Chiasamen
Agavendicksaft nach Geschmack


Zuerst verrührt ihr den Sojaghurt und den Quark mit den Chiasamen und dem Agavendicksaft und lasst alles ein wenig stocken. Dann kocht ihr eine Tasse frischen Kaffee und gießt ihn in einen tiefen Teller.
Jetzt schichtet ihr einen Teil der Joghurt/Quarkmischung in die Gläser und legt dann nacheinander zwei leicht zerbröselte Maiswaffeln in den Teller mit dem Kaffee. Ihr lasst sie kurz einweichen und legt sie dann auf die Joghurt/Quarkmischung. Dann schichtet ihr wieder Joghurt/Quarkmischung darüber und dann nochmal eine eingeweichte Maiswaffel. Zum Schluss bedeckt ihr alles wieder mit der Joghurt/Quarkmischung. Zum Verfeinern eures Tiramisus bedeckt ihr jetzt die Oberfläche mit ungesüßtem Kakaopulver und einer Kaffeebohne. 


Das Tiramisu lasst ihr dann am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen und könnt es dann morgens zum Frühstück genießen.
Guten Appetit wünscht eure
 









Bücherversteck - Geld und Schmuck sicher im Buch



Schmuck, Geld oder einfach eine ganz besondere Schokolade. Habt ihr auch Sachen, die euch viel wert sind und die niemand so einfach finden soll? Ich habe da einige Kleinteile, von denen ich nie wusste, wie ich sie am besten verstecken sollte. Zum einen, weil ich nicht wusste, wo sie am besten versteckt wären, zum anderen, weil ich nicht wusste ob ich sie wiederfinden würde. Also habe ich irgendeine Lösung gesucht.


Und wie ihr vielleicht durch einen meiner älteren Post wisst, habe ich zurzeit ein paar alte Bücher bei mir, die ich verarbeiten will. Da ist mir eines in die Hand gefallen, nämlich „Soll und Haben“ von Gustav Freytag. Nicht aber, weil mir der Autor oder der Titel oder das Cover besonders zusagt, nein, schlicht und ergreifend weil es als einziges ein Buch mit festem Deckel war, ein Hardcover also. Ich habe nämlich vor einiger Zeit schonmal eine tolle Versteckidee im Internet gesehen. Da hat jemand das Innerste aus einem Buch herausgeschnitten und dort Dinge drin versteckt. Ich konnte mir aber irgendwie nie so ganz vorstellen, wie derjenige das gemacht hat und wusste nie so recht, ob so ein Bücherversteck wirklich funktionieren würde.
Also habe ich das ganze kurzerhand für euch ausprobiert. Und falls ihr es wirklich nachmachen wollt: es klappt!


Für das Bücherversteck braucht ihr: 

- ein mitteldickes Buck mit Hardcover
- ein Cuttermesser
- Bleistift und Lineal
- eine Schere
- Sprühkleber



Zuerst öffnet ihr das Buch und überblättert ein paar Seiten. Die werden später den Hohlraum überdecken und so noch verstecken. Dann malt ihr mit Bleistift eine Fläche, die so groß ist, wie der Hohlraum in eurem Buch groß sein soll. 

Als nächstes schneidet ihr diese Fläche mit dem Cuttermesser aus. Das geht aber nicht auf einmal, sondern muss in mehreren Schritten passieren. Ihr schneidet einfach beim ersten Mal so tief ihr könnt, dann nehmt ihr die Mittelteile raus, blättert weiter, schneidet wieder, nehmt die Mittelteile wieder raus und so weiter. Das macht ihr aber nicht bis ganz zum Ende, sondern ihr lasst wieder ein paar Seiten übrig. Die verstecken später das Versteck von hinten.


Wenn ihr alles mit dem Cutter herausgeschnitten hat, macht ihr die überstehenden Schnipsel noch mit der Schere gerade, dann klebt ihr eine hintere Seite an das hintere Ende des Hohlraums. Jetzt nehmt ihr den Sprühkleber zur Hand und sprüht von innen zu den Seiten hin (nicht von außen!!). Die kleben dann von innen aneinander, sehen aber von außen noch ganz normal aus. Jetzt müsst ihr das Buch eine Zeit lang pressen, am besten legt ihr es für ein paar Stunden unter einen schweren Gegenstand. Jetzt sollte der Sprühkleber in Ruhe trocknen. Zur Sicherheit legt ihr am Anfang des Hohlraums noch ein Blatt Papier zwischen die Seiten.
Weil Sprühkleber aber immer Rückstände macht und nie ganz aufhört zu kleben, klebt ihr dann von innen noch eine zerschnittene Seite auf die klebrigen Stellen. Wenn ihr das Bücherversteck dann also auch von innen verkleidet habt, seid ihr fertig.


 
Das Versteck sieht, wie ich finde, von außen wie ein ganz normales Buch aus, es ist den anderen wirklich wie zum Verwechseln ähnlich und wirkt keinesfalls zerschnitten.
Obwohl das Bücherversteck wie ein normales Buch aussieht, würde ich euch empfehlen, dort nie wirklich wertvolle Sachen drin zu verstecken! Benutzt für teure Sachen einen Safe oder bringt sie bei der Bank in einen Safe!

Trotzdem ist das Bücherversteck natürlich für kleinere Dinge super geeignet.
Übrigens, weil die Frage aufkam: die alten Bücher habe ich in meiner Stadt aus einer Telefonzelle geholt, in der man alte Bücher abstellen kann :)

Viel Spaß beim Nachbasteln,
Eure










Meine Meinung zum Winter



Winter- alles ist verschneit, man kann Schlitten und Schlittschuhfahren und es ist frostig. 

Ungefähr so ist meine Traumvorstellung vom Winter. Wenn jeder Winter so wäre, wenn jede Weihnachten Schnee liegen würde, wenn man jedes Jahr Schlittschuh und Ski fahren könnte wäre alles perfekt. Dann wäre der Winter meine Lieblingsjahreszeit.
Aber dem ist nun mal nicht so. 

Hier in Schleswig-Holstein hatten wir an Weihnachten fast 15°C und es war feucht. Und jetzt plötzlich haben wir vor einer Woche einen Wintereinbruch bekommen und frieren bei -10°C. Da fehlt doch irgendwie die Mischung!
Meiner Meinung nach sollte es den ganzen Winter lang maximal minus 2 Grad kalt werden, schneien und die Sonne scheinen. Denn ich hasse Kälte. Heute morgen habe ich mir ein Top, ein T-Shirt, ein Langarmshirt und einen Pulli und an den Beinen zwei Strumpfhosen und Jeans angezogen, aber trotzdem war es kalt. Das kann ich einfach nicht ab.
Zwar liebe ich Schnee und könnte ihn stundenlang betrachten, aber solche Temperaturen sind nichts für mich. Ich bevorzuge sonniges, kühles Schneewetter!


Allerdings kann man ja gegen das Wetter kaum etwas machen. Das hier ist ja eigentlich sinnloses Meckern. Denn gegen den Klimawandel kann ja wirklich keiner etwas unternehmen. Und nein, ich komme hier jetzt nicht mit Predigten zum Mülltrennen und Veganer sein: das hilft auch nicht, jedenfalls nicht in dem kleinen vorhandenen Ausmaß! Der Klimawandel lässt sich nicht mehr umkehren und hier im Norden Deutschlands bewirkt er nun mal, dass wir lauwarme, feuchte Winter haben mit einigen Hochs und Tiefs. Und zurzeit ist wohl gerade eine kleine Kältephase.
Ich kann mich noch erinnern, dass, als ich klein war, jeden Winter Schnee lag und dann auch nicht gerade wenig. Wir waren immer rodeln und haben Schneemänner gebaut. Das vermisse ich auch heute noch, denn auch von der Stimmung her mag ich solche Temperaturschwünge überhaupt nicht. Ich bin dann entweder schlecht gelaunt oder werde krank.
Naja, aber wie gesagt: hier ist Meckern leider zwecklos.
Was haltet ihr denn vom Winter? Ist es euch zu warm, zu kalt? Mögt ihr lieber Schnee oder lieber Fast-Frühling?


Ich würde mich über eure Meinung freuen,
Eure






Burger - gesund und vegetarisch


Wisst ihr schon, was ihr heute zum Abendessen essen wollt?
Wenn nicht, dann habe ich hier eine superschnelle, superleckere und supereinfache Rezeptidee für euch.
Denn es mag doch jeder Burger, oder?
Ich persönlich halte zwar nicht viel von Fastfoodketten wie McDonalds, BurgerKing, KFC und so weiter... Aber trotzdem finde ich, dass Burger eigentlich ganz gut schmecken, wenn sie nicht gerade so inhaltslos und fettig schmecken und total ungesund sind.
Deswegen möchte ich mit euch mein Rezept für gesunde Burger teilen! Und wenn ihr sie so zubereitet wie ich, sind sie sogar vegetarisch!


Für die Burgerbrötchen braucht ihr:

250 g Haferflocken
250 g Magerquark
2 Eier
Etwas Salz
Beliebige Körner/Samen etc. zum Bestreuen. z.B. Sesam, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne

Für das Fleisch:

Ich habe die vegetarischen Bratlinge von Alnatura genommen. Die sind auf Reisbasis und sind mediterran gewürzt. Natürlich gehen aber auch echte fleischige Bratlinge oder selbstgemachte Frikadellen.

Für das Grünzeug:

Wir hatten als ich die Burger gemacht habe, leider nicht mehr soviel Grünzeug da, deswegen habe ich ein wenig improvisiert. Ihr braucht:
Etwas Gurke
Ein wenig Salat
Tomatenscheiben

Und weil die Burger ja gesund sein sollen, habe ich auch kein Ketchup verwendet, sondern Tomatenmark.


Zuerst einmal müsst ihr die Brötchen backen. Dafür mischt ihr zuerst den Quark und die Eier, dann rührt ihr die Haferflocken und das Salz unter. Aus dem Teig (relativ matschig) formt ihr dann so viele Brötchen wie ihr wollt (ich habe 8 kleine gemacht). Ihr legt die Brötchen auf ein Backblech, bestreut sie mit Körnern und Samen und backt sie bei 180° Umluft im vorgeheizten Backofen für 15-20 Minuten.
Während die Brötchen backen, bratet ihr die Frikadellen/Bratlinge (was auch immer) in der Pfanne an (geht sogar ohne Öl bei guter Beschichtung), schnippelt das Grünzeug und wartet auf die Brötchen. 

Wenn die dann fertig sind, schneidet ihr sie auf, bestreicht die Hälften mit Tomatenmark, legt das Grünzeug und den Bratling rein und seid dann fertig.
Die Burger sind ziemlich einfach gemacht und dazu noch gesund, deshalb sind sie super als vollwertige und gesunde Mahlzeit geeignet. Ich würde zwei Burger mit jeweils einem halben Bratling als eine Portion bezeichnen.
Falls ihr übrigens noch Brötchen übrig habt, könnt ihr die auch gut einfach so mit Belag essen, ob herzhaft oder süß ist egal.

Vor dem Backen könnt ihr natürlich den Teig auch noch verändern und einen Teil der Haferflocken durch Mehl ersetzen, Tomatenmark hinzufügen und Kräuter einrühren.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit ,
wünscht eure





Upcycling - Alte Bücher, neue Bilder



Nach kurzer Pause (ich hatte einfach soo viel zu tun, aber das ist ja immer so im neuen Jahr...) habe ich mal wieder ein kleines DIY für euch.
Diesmal habe ich mich in der Kategorie „Upcycling“, also das Neunutzen oder Umfunktionieren von alten Dingen, bewegt und zeige euch mal, was ich gemacht habe.
Ich habe ein paar alte Bücher rumliegen gehabt, so alt, dass man sie nicht mal mehr im Internet auf irgendwelchen Ankauf-Websites verkaufen könnte. Also musste ich mir etwas überlegen, um die Bücher irgendwie anders zu nutzen.



Im Internet habe ich einige Bastelideen gesehen, da ich aber heute so gar keine Lust auf Kleben und Falten hatte, habe ich etwas ganz einfaches gemacht.

Für dieses DIY braucht ihr auch nur ganz wenig Material, nämlich:

- alte Buchseiten
- einen Edding in schwarz
- einen Fineliner in schwarz
- eine Schere
- ein Lineal
- Bilderrahmen


Zuerst müsst ihr aus dem Buch ein paar Seiten rausreißen. Die benutzt ihr dann weiter. Dafür überlegt ihr euch eine Vorlage, die ihr auf die Buchseite malen möchtet. Ich habe mich da im Internet orientiert und einfach unter dem Stichwort „Umriss“ ein wenig rumgegoogelt. Google hat mir da auch ein paar Eindrücke gegeben, zum Beispiel diese Weltkarte. 


Damit ihr ein schönes Bild erschaffen könnt, müsst ihr zuerst den Umriss abzeichnen auf die Buchseite und dann vollständig mit schwarzem Edding oder Fineliner ausmalen. Dann habt ihr also den (ausgefüllten!) Umriss auf die Buchseite gemalt. 


Jetzt müsst ihr die Buchseite nur noch zurechtschneiden (könnt ihr übrigens auch vorher machen) und in den Bilderrahmen einpassen. Und dann seid ihr auch schon fertig!
Ich finde, dieses DIY hat einfach Stil, weil man mit ganz wenig Mitteln und dann vor allem mit Dingen, die man sowieso entsorgen möchte, etwas total schönes erschaffen kann. Und eingerahmt können sich die bemalten Buchseiten echt sehen lassen.


Ich werde die Bilder auf jeden Fall aufhängen, weil das allgemein bei mir zur Einrichtung ziemlich gut passt und weil es auch zu MIR gut passt, weil ich ja unglaublich gerne lese.
Hier habt ihr nochmal ein paar Beispiele, was ich noch gemalt habe.




 
Die Bilder lassen sich übrigens als Last-Minute-Geschenk auch noch super verschenken!


Viel Spaß beim Nachmachen,
Eure