Bestickte Geburtstagskarte




Lang, lang ist´s her, da habe ich hier regelmäßig gepostet. Das soll ab sofort auch wieder losgehen! Ich habe in meiner Zeit in Neuseeland zwar nicht allzu viele kreative Dinge produziert, aber ich kann noch einige ältere Projekte mit euch teilen.
Für eine Freundin habe ich zum 18. Geburtstag zum Beispiel diese bestickte Geburtstagskarte gebastelt!

Handgeschriebene Karten sind doch etwas Schönes. Noch lieber mag ich es, wenn diese Karten mit viel Mühe und Kreativität selbst gebastelt wurden. Da merkt man doch gleich, wie wichtig eine Person einem ist. Deswegen halte ich mich eigentlich fast immer an selbstgemachte Karten und versuche außerdem, mir immer wieder neue Muster und Techniken auszudenken. So ist es diesmal eine bestickte Karte geworden.


Für eine bestickte Karte braucht ihr:
Pappe in gewünschter Farbe und Größe
Stickgarn oder dünnes Baumwollgarn
1 spitze Nadel
1 Sticknadel
Gelstifte in gewünschten Farben (Silber, Gold)


Los geht es mit dem Stickmuster. Ich habe mich für die Karte für ein Einhorn entschieden, habe euch aber auch noch ein Stickmuster für einen Luftballon entworfen. Die könnt ihr ausdrucken oder selber – so wie ich – auf kariertes Papier aufzeichnen.



Habt ihr das Stickmuster, klebt ihr es vorsichtig mit ganz wenig Tesafilm auf die Pappe, aus der die Karte entstehen soll. 


Nun müsst ihr überall, wo die Punkte an den Rändern der Kästchen 
eingezeichnet sind, Löcher stechen. Dadurch werdet ihr später das Garn ziehen.


Habt ihr die Karte durchlöchert (am besten habt ihr ein Stück Filz als Unterlage genutzt, nehmt ihr das Stickgarn zur Hand, fädelt es durch die stumpfe Sticknadel und stickt dann im Kreuzstich das Muster nach. 




Ist das Muster fertig, verklebt ihr die Fäden auf der Rückseite. Ihr könnt dann nochmal ein Stück Pappe dahinter kleben, dann sieht man gar keine Fäden mehr.


Zur Verzierung habe ich einen goldenen Stift, sowie einen silbernen Gelstift genutzt. Zum Schluss muss alles nochmal trocknen und dann müsst ihr die Karte natürlich noch schreiben 😉
Viel Spaß beim Nachbasteln!



Buchempfehlung Die Stadt im Nichts



Dubai – die Stadt, wo das Unmögliche möglich wird. Die Stadt der Extreme. Die unglaubliche Stadt. Die Stadt im Nichts. 



Der Roman „Die Stadt im Nichts“ von Mark Watson spielt in Dubai, der faszinierenden Wüstenmetropole und ist wirklich ein Buch, das ich nicht weglegen wollte.
Tim, Mitte zwanzig und aufstrebend in der Werbebranche ist zum ersten Mal in Dubai. Für den Dreh eines Werbespots gegen die Ungleichheit in der Welt hat ihn die Organisation WorldWise engagiert.

Der Werbespot soll die Zuschauer überzeugen, Geld zu spenden, damit gegen die Armut vorgegangen werden kann. Ein wirklich merkwürdiger Apekt, dass ebendieser Werbespot in der Metropole Dubai, der Stadt wo nichts unmöglich ist, gedreht wird.

Mit dem Werbespot-Team ist Tim in einem luxuriösen Apartment-Komplex untergebracht und kein Wunsch bleibt ihm unerfüllt. Es gibt immer frisches Obst, einen großen Pool, seine ständig saubere Wohnung und alles, was man sich sonst so vorstellen kann.

Und dann ist plötzlich der Regisseur des Filmteams tot. Niemand kann sich erklären, was passiert ist, ob es Drogen und Alkohol, Selbstmord oder Mord war. Aber die Dreharbeiten für den Werbespot müssen weitergehen, obwohl sich immer mehr Probleme aufhäufen.

Der Roman „Die Stadt im Nichts“ ist einfach fesselnd, weil es genau den Bogen zwischen der Faszination Dubai und dem widersprüchlichen Ziel, einen Werbespot gegen Ungleichheit in der Welt zu drehen. Trotzdem könnte dieser Aspekt und allgemein der Konflikt etwas stärker aufgegriffen sein. 

Das Buch lässt sich aber wunderbar lesen, es ist spannend und interessant zugleich. Das Ende fand ich etwas überraschend, aber lestselbst!
Eure


Buchempfehlung: Wetter macht Liebe



Warum die Römer wussten, dass in Neuseeland ein Vulkan ausgebrochen ist, warum manche Inseln nicht schrumpfen, sondern wachsen und warum wir bei bestimmten Wetterbedingungen eher für einen Flirt gemacht sind – das alles erklärt Axel Bojanowski in seinem Buch „Wetter macht Liebe – wie Windund Wolken unsere Gefühle verändern und andere rätselhafte Phänomene der Erde.“



Der Diplom-Geologe erklärt in seinem Buch die unterschiedlichsten Phänomene. Es geht nicht nur um die Beeinflussung der Gefühle durch das Wetter, sondern auch um Zombie-Vulkane, Geisterbeben und unheimliches Leuchten am Himmel. 

Diese ganzen unglaublichen Erscheinungen erklärt Bojanowski detailliert und gut verständlich, sodass ein wirklicher Lesefluss zustande kommt.
Der Grund warum ich das Buch lesen wollte, nämlich den Teil der psychischen Beeinflussung durch das Wetter kam mir persönlich aber ein wenig zu kurz. Dieser Aspekt nimmt gerade mal ein Kapitel in Anspruch und dann auch noch das 17. sodass man bis da erstmal durchhalten muss…

Grundsätzlich sind alle Aspekte wirklich interessant, was mich persönlich stört, ist, dass man als Deutsche nur einige wenige Berührungspunkte zu den Phänomenen hat. Der Autor versucht zwar immer wieder, einen Bogen zu Deutschland zu ziehen, aber immer trifft das nicht zu und man muss einfach fasziniert von etwas sein, was man noch nie gesehen und noch nie von gehört hat.

Wenn ihr aber von Geologie, verschiedenen Phänomenen der Erde oder einfach unglaublichen Tatsachen fasziniert seid, ist „Wetter machtLiebe“ garantiert ein tolles Buch für euch! Und keine Angst, es ist so locker geschrieben, dass man sich überhaupt nicht belehrt fühlt, sondern einfach immer gerne weiterliest!