Pause [die], Unterbrechung einer Tätigkeit - hier ist erstmal Sendepause!

Ihr habt es wohl schon gemerkt, jetzt sage ich es aber nochmal, damit es auch erstmal klar ist: Hier ist zurzeit Pause.
Ich weiß, Blogpausen sind kontraproduktiv, was Klicks, Leser, Bekanntheit und so weiter angeht, ich sehe das ja selber. Andererseits weiß ich aber auch, dass mein Blog diese Pause zurzeit braucht, oder dass ich eine Pause vom Bloggen brauche. 

Das hat verschiedene Gründe:

1.      Ich mache gerade Abitur.
Natürlich werden bestimmt einige kommen und sagen, dass das ja gar nicht so anstrengend und zeitintensiv ist, da erlebe ich selbst aber das Gegenteil. Vor mir liegen noch zwei schriftliche und zwei mündliche Prüfungen und für alle habe ich noch einiges zu lernen. Für die schriftlichen Prüfungen sind da die Osterferien angedacht, das führt aber schon zum zweiten Grund…

2.      Ich fahre in den Urlaub.
Erstmal wird natürlich in den Ferien gelernt, dann bin ich aber auch noch eine Woche weg. Wohin? Verrate ich noch nicht 😉
3.      Ich trainiere für einen Halbmarathon.
Jaja, ich weiß, Prioritäten. Aber ich kann Laufen nun mal besser mit Lernen verbinden als Bloggen, deswegen geht auch das zurzeit vor. Außerdem ist der Halbmarathon auch erst Mitte Mai, bis dahin bin ich dreimal die Woche mindestens unterwegs. 

4.      Ich brauche Ideen.
Natürlich habe ich einige Ideen, aber die alle umzusetzen, kostet Zeit. Über die Ideen zu Bloggen sogar noch mehr. Also sammle ich jetzt erstmal, bereite Posts vor und dafür nutze ich die Pausenzeit dann produktiv. 

5.      Ich arbeite.
Dann ist da noch mein Nebenjob, relativ flexibel, aber vorhanden. Für meine Pläne nach dem Abitur ist der notwendig und es macht mir auch Spaß, aber so ein Job stiehlt dann schnell die Zeit.

Ihr seht, ich mache nicht unbegründet Pause. Deswegen hoffe ich, ihr versteht mich auch! Weil sowieso eine Umstrukturierung des Blogs geplant ist, werde ich mich hier wohl gegen Anfang Mai wieder melden, bis dahin: VERGESST MICH NICHT 😃
 
Eure
 

Buchempfehlung: Wo bitte geht´s zum Meer? - für Anfänger und fortgeschrittene Kreuzfahrer



Ein riesiges Schiff, so groß wie eine Kleinstadt mit ebensovielen Menschen, Geschäften, Restaurants, Pools, Saunen und so weiter – Kreuzfahrtschiffe sind wahre Ozeanriesen, die für die Mitfahrer einiges zu bieten haben. Ich selbst habe noch keine Kreuzfahrt gemacht, habe mich aber schon immer gefragt, wie das so wäre.
Das letzte Mal, als ich ein wirklich großes Kreuzfahrtschiff gesehen habe, war in Norwegen am Geirangerfjord. Ich saß im Hotel mit direktem Blick über den Fjord als ein großes Schiff langsam in den Hafen hineinfuhr… 


Und genau dann könnte der Blickwinkel gespiegelt sein, denn Bettina Querfurths Ratgeber-Roman „Wo bitte geht´s zum Meer? – Was es wirklich heißt, eine Kreuzfahrt zu machen“, beginnt mit fast derselben Situation, nur eben aus Sicht eines Kreuzfahrers. Die Einfahrt in den norwegischen Geirangerfjord mit Griegs Morgenstimmung, dem Blick auf die wunderschöne Landschaft und der frischen Brise um die Nase. 

Bettina Querfurth berichtet von ihren eigenen Erfahrungen als Kreuzfahrerin, allerdings nicht unverständlich, sondern in einer Art, die sowohl für Anfänger geeignet ist, als auch für solche, die nach lustigen Anekdoten suchen, die sie vielleicht selbst auch schon erlebt haben. Das zeigt auch schon, dass es sich hier um keinen reinen Ratgeber, aber auch um keinen reinen Roman handelt, deswegen habe ich einfach mal die Kategorie (gibt es die überhaupt? 😃 ) Ratgeber-Roman gewählt.
Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist die passende Gliederung des Buches. Es geht damit los, dass Bettina Querfurth erzählt, wie sie Kreuzfahrten kennen und lieben gelernt hat, dann gibt es einen -sehr witzigen!- Einschiffungstest, gefolgt von zahlreichen Anekdoten, kleineren Tipps und schließlich wieder dem Weg von Bord. Der rote Faden ist perfekt gespannt und die Kapitel haben auch eine praktische Ordnung, denn am Ende eines jeden Abschnitts gibt es „Rettungsringe“ für Kreuzfahrt-Anfänger mit praktischen Hinweisen, Beruhigungen oder einfach lustigen Tipps. 

Es ist wirklich unterhaltsam, „Wo bitte geht´s zum Meer“ zu lesen und gleichzeitig auch noch etwas über Kreuzfahrten zu lernen, denn es ist wirklich kein trockener Stoff, den Bettina Querfurth geschrieben hat, sondern ein durch und durch lustiger Ratgeber-Roman!
Ob ich jetzt irgendwann mal auf ein richtiges Kreuzfahrtschiff gehen möchte, weiß ich zwar immer noch nicht genau, allerdings habe ich jetzt auf jeden Fall ein paar Argumente dafür und dagegen. 

Wenn ihr selbst auch noch unsicher seid, was Kreuzfahrten betrifft oder auch wenn ihr schon oft eine gemacht habt und euch in der Kreuzfahrt-Stereotypen-Liste wiederfinden oder auch ein wenig „Kreuzfahrtkauderwelsch“ lernen wollt, ist „Wo bitte geht´s zum Meer“ von Bettina Querfurth goldrichtig für euch! Das Buch ist übrigens im Diana Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 14,99€. 

Viel Spaß beim Lesen,
Eure

 

Upcyling-Traumfänger : alte CDs gegen Albträume

Ich habe Albträume. Jede Nacht gegen vier Uhr wache ich davon auf. Ich weiß nicht, wann und wie es angefangen hat, aber in letzter Zeit habe ich ständig Albträume.
Ob Baldriansaft, Bachblüten oder Pfefferminzöl – ich habe da schon so einiges ausprobiert… Jedenfalls bin ich nun in der Situation, alles auszuprobieren, was nur helfen könnte. Und so hatte ich dann die Idee, zusätzlich zu meinem kleinen Traumfänger, noch einen größeren zu basteln. Weil ich auch noch einige alte CDs rumliegen hatte, habe ich die kurzerhand benutzt und herausgekommen ist dieser glitzernde, Häkel-Traumfänger.


Ein Traumfänger ist eigentlich ein Ring mit Netz in der Mitte, der mit heiligen Gegenständen behängt wurde. Erfunden haben das die Indianer. Hinter dem Traumfänger liegt der Gedanke, dass die guten Träume durch das Netz hindurch fliegen können, die schlechten aber gefangen werden und in der Sonne verschwinden. Soweit zur ersten Theorie. Die zweite Möglichkeit ist, dass die guten Träume über die Federn zum Träumenden geleitet werden. 

Ich habe einfach beide Theorien benutzt und ein Häkel-Netz gehäkelt, das in der Mitte ein Loch hat und dann auch noch Federn rangehängt, allerdings keine echten, sondern bunte Kunstfedern.
Die Häkeldeckchen habe ich ziemlich frei Hand gehäkelt, deswegen kann ich euch leider auch keine Anleitung geben. Grundsätzlich habe ich beim Häkeln aber immer darauf geachtet, große Maschen zu benutzten und große Muster zu häkeln, also viele Luftmaschenketten, Stäbchen etc. Dadurch entsteht dann das „Netz“ des Traumfängers. 


Damit ihr die CD wirklich umschließen könnt, müsst ihr das Häkelstück zweimal machen und dann die CD damit umnähen. Am besten häkelt ihr es etwas kleiner als die CD ist, damit ihr das Netz auch spannen könnt. 


Als nächstes überlegt ihr euch, was ihr an den Traumfänger dranhängen wollt. Bei mir sind das zwei geflochtene Bänder und drei Fäden mit Federn dran geworden. Wer mag, kann auch noch Perlen oder andere Dinge dranhängen. 


Der Traumfänger baumelt jetzt über meinem Bett, die letzte Nacht habe ich ohne Albträume überstanden, mal sehen, ob das am Traumfänger lag 😉 


Und wer keinen Traumfänger braucht, kann ihn natürlich auch z.B. ans Fenster hängen, da reflektiert die CD dann sehr schön und man kann bunte Regenbogenstreifen sehen ^^
Viel Spaß beim Nachbasteln, 

Eure







Gastbeitrag : Wie kann man Profijournalist werden? - Ein Erfahrungsbericht vom youngleaders-Pressekongress

Seit einiger Zeit habe ich mal wieder einen Gastbeitrag für euch! Diesmal berichtet einen Bericht von Laura über ihre Erlebnisse beim Jugend-Pressekongress...


Was heißt es Profijournalist zu sein? Und wie arbeitet eigentlich der Sanitätsdienst der Bundeswehr? Im Rahmen des 153. Jugendpressekongresses in München bekamen 125 Teilnehmer im Alter von 15-19 Jahren Ende November die Gelegenheit die Rolle eines Journalisten einzunehmen und einiges über die Bundeswehr und ihren Sanitätsdienst zu lernen - mit dabei auch Laura Dunkel.


Ermöglicht wurde das Ganze von der young leaders GmbH – einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat ehrenamtlich engagierte Jugendliche in ihren Interessen zu fördern. Dazu richtet sie jährlich verschiedenste Veranstaltungen aus wie eine Philosophieakademie in Wien, eine Lateinakademie in Rom oder den Jugendpressekongress in München. Jugendliche sollen auf diesem Kongress ein Stück weit ins journalistische Handwerk eingeführt werden, um ihnen ein erstes Sprungbrett in den Journalismus zu ermöglichen. Unter dem Leitthema »Sanitätsdienst der Bundeswehr – Perspektiven für junge Leute -« erstellten Laura und die anderen Teilnehmer – eingeteilt in Print- Fernseh- und Webgruppen - eine PR-Zeitung, Kongressfernsehen oder ein Onlinemagazin, das Ganze in begrenzter Zeit und somit unter mächtigem Zeitdruck.

Den ganzen Tag über galt es zu recherchieren und bei den Interviewpartnern des Sanitätsdienstes nachzufragen was das Zeug hielt, um dann in den letzten Minuten alles in das jeweilige Medienprodukt umzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei von denen, die sich bereits im Medienalltag etabliert haben. In verschiedenen Workshops arbeiteten die Jugendlichen beispielsweise mit Journalisten überregionaler Zeitungen sowie Kamerateams des öffentlich rechtlichen Fernsehens zusammen. Im Rahmen einer Infobörse Journalismus konnten die Teilnehmer zudem interessensbezogene Fragen stellen und sich so mit den Profis über eine Zukunft im Journalismusbereich austauschen. „Es war einfach unglaublich! Nach meinem Abi möchte ich Journalistik studieren. Daher war es super diese praktischen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Profijournalisten machen zu können“, so die 17-jährige Laura Dunkel. Und auch der Zeitdruck sei genau richtig gewesen: „Das Zeitlimit war eine gute Herausforderung.

Als Journalist sieht man sich täglich mit Abgabefristen konfrontiert und muss lernen in kurzer Zeit treffend und auf den Punkt gebracht zu schreiben. Daher fand ich es sehr gut, dass wir unter realitätsnahen Umständen gearbeitet haben“, erzählt die Schülerin. Eine Lehrerin ihrer Schule hatte sie zuvor auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Und auch die 15-jährige Emma aus Ulm erfuhr durch ihre Lehrerin von dem Wochenende in München: „Ich war sofort begeistert, als ich davon hörte. Nicht, weil ich mich so sehr für Journalismus interessiere, sondern weil ich mich im Schulsanitätsdienst engagiere und auch neue Schulsanitäter ausbilde. Daher finde ich das Thema des Jugendpressekongresses super spannend. Es war toll an diesem Wochenende so viel über den Sanitätsdienst der Bundeswehr lernen zu können.“ Und das konnten die Teilnehmer auf vielfältige Weise: Eine realitätsnahe Simulation eines Einsatzes des sanitätsdienstlichen Versorgungsstabes - verdeutlicht an einer Übungspuppe, die Schmerzensschreie von sich geben konnte – machte den Teilnehmern auf besondere Weise deutlich, was es heißt in Notsituationen zu reagieren und dementsprechend zu handeln.

Vorträge von führenden Persönlichkeiten des Sanitätsdienstes wie Generalstabsarzt Dr. Gesine Krüger und Gespräche mit Soldaten über die persönlichen Beweggründe, sich bei der Bundeswehr zu verpflichten, ließen die Teilnehmer zudem einige abwechslungsreiche Eindrücke gewinnen, die sie unter anderem für die Präsentation ihrer jeweiligen Medien nutzen konnten.

Eines war nach Ende der drei Tage klar: Ob man nun aus Interesse am Journalismus oder am Sanitätsdienst der Bundeswehr am Jugendpressekongress teilgenommen hatte, ohne viele neue Erfahrungen, Erinnerungen und dazu gewonnene Kontakte fuhr niemand am Sonntagmittag wieder zurück in die Heimat. Einen Blick hinter die Welt des Journalismus und des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zu werfen hatte sich definitiv gelohnt!